Implantate schenken Lebensqualität


In Deutschland setzen Zahnärztinnen und Zahnärzte mittlerweile mehr als eine Million Implantate pro Jahr, Tendenz steigend. Dank der festsitzenden Wurzeln lassen sich sowohl einzelne Zähne ersetzen als auch größere Zahnlücken überbrücken. Zudem bieten sie verschiedene Versorgungsmöglichkeiten für völlig zahnlose Ober- und Unterkiefer.

 

Implantat

Was ist ein Implantat – VorteileEin Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die anstelle der natürlichen Zahnwurzel in den Kiefer eingesetzt wird.

Das Implantat bildet ein stabiles Fundament für Kronen, Brücken und Prothesen.

Implantate bestehen aus Titan oder Keramik. Diese Materialien werden vom menschlichen Körper gut vertragen.

Implantate stehen in puncto Belastbarkeit, Funktionalität und einem beschwerdefreien Lebensgefühl gesunden Zähnen in nichts nach.

Ausgangssituation

Wenn ein Zahn fehlt

1501 FZ-Brücke StraumannEin fehlender Zahn kann durch eine Brücke ersetzt werden, dafür müssen jedoch beide Nachbarzähne abgeschliffen werden. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Nachbarzähne sowieso eine Krone benötigt hätten. In allen anderen Fällen stellt das Abschleifen eine zwar vertretbare, aber doch bedenkliche Schädigung der Nachbarzähne dar.

1501 Implantat statt Brücke In diesen Fällen erscheint eine Implantatversorgung sinnvoller da die Nachbarzähne unbeschädigt bleiben.

 

 

UK-TeilprotheseWenn mehrere Zähne fehlen
Wenn mehrere Zähne fehlen, häufig die hinteren Backenzähne, wurden in der Vergangenheit herausnehmbare Teilprothesen angefertigt. Hier bieten Implantate die Möglichkeit eines festsitzenden Zahnersatzes und somit eines natürlichen Kaugefühls.

 

Was ist ein Implantat – VorteileWenn alle Zähne fehlen
Grundsätzlich bestehen vielfältige Möglichkeiten, die „Dritten“ wieder zum Halten zu bringen:

– Angefangen von Miniimplantaten mit Druckknöpfen
– über konventionelle Implantate mit Druckknöpfen
– bis zu konventionellen Implantaten mit Stegkonstruktionen.

Wir beraten Sie gerne!

 

Diagnostik

1509 Herzog Praxis Roentgengeraet

Als Erstes erheben wir allgemeine medizinische Befunde. So ist es bei einer geplanten Implantation wichtig, ob Sie unter Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Herz-/Kreislaufkrankheiten leiden. Wichtig ist außerdem, ob Sie bestimmte Medikamente einnehmen, etwa Mittel, welche die Blutgerinnung beeinflussen oder Medikamente, die den Knochenabbau bei Osteoporose bremsen, sogenannte Bisphosphonate.

Dann untersuchen wir Sie gründlich. Dabei fertigen wir meist eine Übersichts-Röntgenaufnahme der Kiefer an. Auch andere Verfahren, etwa eine Digitale Volumentomografie (DVT) können erforderlich sein. Diese Verfahren liefern Schnittbilder, die am Computer in dreidimensionale Modelldarstellungen umgerechnet werden können. Dies kann bei einer schwierigen Ausgangssituation (wenig Knochen) von Vorteil sein.
> Weitergehende Informationen

An die Diagnostik schließt sich die gründliche Planung der Implantation und der prothetischen Versorgung an. Nicht selten gibt es verschiedene Varianten der Versorgung, die alle möglich sind. Hierüber führen wir mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die Möglichkeiten, die jeweiligen Vor- und Nachteile und die jeweils damit verbundenen Kosten vorstellen.

Bevor wir mit der Behandlung beginnen, erhalten Sie von uns einen Heil- und Kostenplan, sodass Sie die Möglichkeit haben, eine Kostenerstattung mit Kostenträgern (Krankenversicherung, Beihilfe, Zusatzversicherung o.ä.) im Vorfeld abzuklären.

Vor einer Implantation müssen Probleme an anderen Zähnen, dem Zahnfleisch und der Mundschleimhaut behandelt und geheilt sein. Eine vorausgegangene behandelte Zahnfleischentzündung (Parodontitis) beeinträchtigt das Ergebnis einer Implantation nicht. Altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) hat aktuellen Studien zur Folge ebenfalls keine nachteiligen Einflüsse auf das Ergebnis.

Ablauf

Implantate Vorteile Bei einem ambulanten Eingriff wird das Implantat in den Kiefer eingepflanzt – schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Dabei erfolgt zunächst ein kleiner Schnitt und das Zahnfleisch wird so weit vom Kieferknochen abgehoben, dass ein ausreichend übersichtlicher Zugang gewährleistet ist.

Implantate Vorteile Dann erfolgt eine schmerzfreie Bohrung in den Kieferknochen …

 

 

 


Implantate Vorteile … und das Implantat wird in das so geschaffene Lager eingebracht.

 


Implantate Vorteile Schließlich wird das Implantat mit einer kleinen Schraube verschlossen und das Zahnfleisch wieder vernäht. Das Implantat muss nun 6 bis 12 Wochen einheilen, um den langfristigen Erfolg der Behandlung zu sichern.

 

Implantate Vorteile

Nach Ablauf der Einheilzeit wird die Verschlussschraube heraus- und ein Abdruckpfosten aufgeschraubt. Dann wird ein Abdruck genommen und im Labor der Zahnersatz angefertigt.

 

 

Implantate VorteileWenn der Zahnersatz fertiggestellt ist, wird ein sogenannter Sekundärteil in das Implantat eingeschraubt ...

 

 

 

Implantate Vorteile... und der fertige Zahnersatz auf dem Sekundärteil befestigt.

Knochenaufbau

Reicht der vorhandene Knochen nicht aus, um Implantate setzen zu können, ist ein Knochenaufbau erforderlich. Hier stehen uns viele Verfahren zur Verfügung, sowohl mit körpereigenem Material als auch sicheren und zuverlässigen Knochenersatzmaterialien.
> Weitere Informationen

Wir informieren Sie gerne über die in Ihrem Fall sinnvollen und empfehlenswerten Maßnahmen.

Qualifikation

Curriculum Abschluss ImplantologieSeit 2003 führen wir erfolgreich implantologische Behandlungen in unserer Praxis durch.

Tätigkeitsschwerpunkt ImplantologieSeit 2011 sind wir auch als Überweisungspraxis tätig, d.h. wir führen neben unserer eigenen zahnärztlichen Tätigkeit auch implantologische Behandlungen für Kolleginnen und Kollegen durch, die selber nicht implantieren.

DGITätigkeitsschwerpunkt Implantologie – was bedeutet das?

– erfolgreich absolviertes Curriculum Implantologie mit mindestens 130 Stunden Unterricht
– mindestens 3-jährige implantologische Tätigkeit
– Nachweis über mindestens 200 gesetzte Implantate oder mindestens 70 chirurgisch und prothetisch versorgte Patientenfälle je Kiefer, bei denen alle Indikationsklassen vertreten sein müssen

Hier geht es zum Profil von Dr. Eric Herzog bei der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.

Implantologieberatung


Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Termin zur Implantologieberatung.

 


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